Delphintherapie 
 

Unsere erste Delphintherapie auf Curacao!!!

 
Am 13.09.2008 war es soweit, morgens um 3:00 Uhr begann unsere spannende Reise. Mit dem Auto sind wir nach Berlin-Tegel zum Flughafen gefahren. Von dort aus ging unsere Maschine um 6:00 Uhr los in Richtung Amsterdam. In Amsterdam angekommen hatten wir vier Stunden Aufenthalt bevor es dann um 12:00 Uhr nach Curacao losging. Vor uns lagen knappe 10 Stunden Flug.

 


 

Die Kinder insbesondere Louis meisterten den Flug mit Bravour. Es verlief alles ohne Probleme. Wir waren dennoch froh als das Flugzeug auf Curacao landete und wir endlich aussteigen konnten. Die Zeitverschiebung hat man den Kindern kaum angemerkt.

Louis und sein Delphin GeeGee…. waren ein tolles Team!!!

Louis zeigte sich zu Beginn leicht verunsichert von sooo vielen neuen Reizen und auch von GeeGee. Aber durch ihr ruhiges, ausgeglichenes Verhalten gewann GeeGee immer mehr sein Vertrauen. Im Laufe der Therapie liebte Louis es, GeeGee einen Ring auf die Nase zu setzen oder mit dem Ball zu spielen. Bei großen Reizen z.B. wenn GeeGee dicht vor ihm über eine Stange sprang, jubelte er laut und applaudierte.

 

Louis wurde anhand eines Fotobuches der Ablauf der Therapie erklärt. Dieser sah wie folgt aus: eine halbe Stunde Vorbereitungszeit im Therapieraum, eine Stunde Wasserzeit (hier inbegriffen 1-2 Therapiemomente auf der Plattform am Wasser, um Therapieinhalte aus der Vorbereitungszeit wiederholen oder andere Therapieziele erarbeiten zu können) und eine halbe Stunde Nachbereitungszeit mit Elterngespräch. Auch bei Alltagshandlungen wie z.B. dem Umziehen wurde Louis stets aufgefordert mitzuhelfen. So sollte er in Rückenlage den Po anheben um die Hose auszuziehen oder den Kopf anheben um das T-Shirt auszuziehen. Da Louis viel mit links (seiner stärkeren Seite) machte, legten die Therapeuten großen Wert, dass er mehr seine rechte Seite einsetzte. Er sollte z.B. Sterne mit seiner rechten Hand auf einen Turm stecken oder Formen in eine Formbox mit rechts einsortieren.


 

Innerhalb der zwei Wochen, begann Louis vermehrt durch Mimik, Gestik und Lautieren seine Bedürfnisse deutlich zu machen. Ebenso hatte Louis Spaß daran zu imitieren, aber auch selbst imitiert zu werden.

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